Vlaamse Opera GentGestern war ich in der „Vlaamse Opera“ in Gent. Ich hatte mir mittags ein Ticket für das Stück Tsjarodejka gekauft. Diese sehr selten aufgeführte Oper von Tschaikowsky, trägt im Deutschen den Namen „Die Zauberin“. In Belgien wird die russische Rarität nun sogar zum ersten Mal gespielt. Es drängt sich dem Zuhörer im Vorfeld die Frage auf, ob das Stück in der Vergangenheit zurecht vernachlässigt wurde, oder ob es sich um eine unendeckte Perle handelt, deren Sternstunden noch in der Zukunft liegen. Das gestrige Opernerlebnis konnte mir, aufgrund der obskuren Inszenierung darüber leider keinen Aufschluss geben. Ein detailliertes Resumé wird nachgereicht. Soviel sei schon einmal gesagt. Ich mag mich derzeit keiner schlechteren Interpretation eines Stückes entsinnen.

Vlaamse Opera Gent

Das Opernhaus allerdings ist schön, obgleich die Akustik zu wünschen übrig lässt. So schluckt die Bühne nicht nur die Stimmen der Sänger, sondern auch die Töne aus dem viel zu tief gelegenen Orchestergraben. Sollte der ein oder andere Musiker also doch einen nennenswerten Klang erzeugt haben, kam dieser zumindest nie im Zuhörerraum an.

Vlaamse Opera Gent

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