Die letzten drei Tage war ich mit dem Ghent University Symphony Orchestra (GUSO) auf Probewochenende in Hoge Rielen. Seit 2006 leitet Steven Decraene, ein erfahrener und talentierter Cellist, Komponist und Dirigent die Proben und Konzerte. Seit der Gründung entwickelte sich das Orchester rasant, sodass es jetzt, nur fünf Jahre später bereits auf äußerst erfolgreiche Konzerte mit namhaften Künstlern wie Hans Van Daele, Michail Bezverkhny, Antonio Mazzini, Rafael Leonardo Junchaya, Fabrizio Cassol, Dj Grazzhoppa & Lode Vercamp, sowie Bart Meynckens zurück blicken kann. Der aufstrebende Weltklasse-Geiger Lorenzo Gatto, der im nächsten Konzert des GUSO das Solo im Beethoven Violinkonzert spielen wird, reiht sich somit harmonisch in die junge Erfolgsgeschichte des Orchesters ein. Mit stilistisch abwechslungsreichen und teilweise überraschend experimentellen Konzerten in Belgien, Spanien (Valladolid), England (University of Cambridge) und Deutschland (Berlin) erreicht das Orchester mühelos Besucherzahlen von 1000 Zuhörern. Ein Publikumsmagnet wird sicherlich auch das recht konservative aber zeitlos schöne Programm der nächsten zwei Konzerte. Gespielt werden die Haydnvariationen meines Lieblingshamburgers „Johannes Brahms“, die slawischen Tänze 2, 4 und 8 von Antonin Dvorak und, wie schon erwähnt, das Violinkonzert D-Dur op.61 von Ludwig van Beethoven.

Als ersten klanglichen Eindruck folgt eine Videoaufnahme des Konzerts für Bassklarinette und Orchester „Concerto Silvestre“ von R.L. Junchaya, das 2009 vom Ghent University Symphony Orchestra und Marco Antonio Mazzini als Solisten, in Ghent aufgeführt wurde.

Konzerte:
10.Dezember 2011 in Kursaal (Oostende) – Tickets
Solist: Lorenzo Gatto, 2. Preistäger Queen Elizabeth Competition 2009
16. Dezember 2011 in Bijloke (Gent)
Solist: Jolente De Maeyer, Semi-Finalist Queen Elizabeth Competition 2009

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