Gestern Abend war ich bei einem Konzert des VUB Orchesters im Konservatorium von Gent. Gespielt wurde Beethovens „Egmont Ouvertüre“, „Introduction et Rondo Capriccioso“ von Saint-Saëns, „Danzón Nr.2“ von Arturo Márquez, „Catcerto“ von Mindaugas Piecaitis, „The Prince of Egypt“ von Stephen Schwartz, Auschnitte aus dem Musical „Chicago“, sowie die „Hymn of the Fallen“ von John Williams. Dirigiert wurde das Orchester von Jurgen Wayenberg, das Violinsolo spielte André Hosszu. Während die Filmmusik sehr unterhaltsam, und durchaus in der Lage war, für den ein oder anderen Chill zu sorgen, bildeten Beethoven und Saint-Saëns sicherlich den musikalischen Höhepunkt des Abends. Das junge Orchester sicherte sich mit Freude am Spielen und strategischer Programmauswahl die Sympathie des Publikums. Der Abend wurde mit Austern, Kaviar-, Steinpilz- und Wachtelei-Häppchen, sowie leckeren Desserts und Champagner abgerundet und schlußendlich von Jederman als voller Erfolg empfunden.

Dennoch sollen an dieser Stelle nicht die von mir gedrehten Videos, sondern porfessionelle Aufnahmen der Stücke folgen. Insbesondere für die „Introduction et Rondo Capriccioso“ gespielt von Oistrach, sollte man sich einen Moment Zeit nehmen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder dieses atemberaubend schöne Stück, spätestens nach wiederholtem Hören, in sein Herz schließen wird.

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