Heute um 19:30 findet unsere erste Orchesterprobe mit Jolente De Mayer statt. Ich freue mich sehr darauf, diese schöne, junge Geigerin live Beethoven spielen zu hören und darüber hinaus persönlich kennen zu lernen.

Die 1984 in Brüssel geborene Jolente, begann mit vier Jahren Geige und Klavier zu spielen. Mit 14 Jahren wurde sie an der „Yehudi Menuhin School“ in England aufgenommen. Sie studierte außerdem am „Royal College of Music“ in London, sowie an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin. 2008 wird sie am „Queen Elizabeth College of Music“ aufgenommen, um ihr Spielen in der Klasse von Augustin Dumay zu perfektionieren. Jolente begann im Alter von sechs Jahren an nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. So wurde sie 1990 die bislang jüngste Gewinnerin des flämischen „Jong Tenuto“ Preises. Später gewann sie den ersten Preis beim „Charles de Bériot Wettbewerb“ in Brüssel. Sie war außerdem Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, wie dem „Cardona International Wettbewerb“ in Portugal, dem „International Violin Wettbewerb Liana Issakadze“ in Russland (2004), sowie dem „British International Violin Wettbewerb“ in London (2005).

Jolente spielte als Solist mit Orchestern wie dem „Symphonieorchester Yehudi Menuhin“, dem „Flämischen Radio-Orchester“, der „Flämischen Philharmonie“, dem „St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra“ und dem „Norfolk Symphony Orchestra“. In Belgien hat sie in Konzertsälen wie dem „Bozar“, der „Elizabeth Hall“, oder dem „Roma“ konzertiert. Neben Auftritten auf nationalen Festivals, wie dem „Festival von Flandern“, hatte sie viele internationale Auftritte. So zum Beispiel in Frankreich, Russland, Portugal, Kroatien, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, der Schweiz und England, wo sie unter anderem in der „Royal Albert Hall“, der „Queen Elizabeth Hall“, den „Fairfield Halls“ und der „Wigmore Hall“ spielte.

Jolente gründete 2007 ein Duo mit dem Pianisten Nicholas Kende und wurde darüber hinaus Teil des Ensembles „Frescamente“. Zur Fianzierung erhielt sie ein Stipendium von InBev-Baillet Latour.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: peeters-schrijvers.com

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