Meine neueste Entdeckung ist Jonathan Jeremiah. In den letzten sieben Jahren hat sich der sensible, ambitionierte Sänger und Songwriter die Produktion seines Albums „A Solitary Man“ regelrecht vom Mund abgespart. Mit zeitweise drei Jobs gleichzeitig, erfüllte er sich den Traum eines Live-Orchesters für die Aufnahmen des in Eigenregie konstruierten Kunstwerks. In einem Interview mit der Tagesschau sagt er dazu: „Eine Nachtschicht, und ich konnte mir wieder einen Geiger leisten. Mit der nächsten Nacht war dann der Kontrabassist abbezahlt“. Entstanden ist letztendlich eine ansprechende Mischung aus Folk, Rock, Jazz und Soul. Fast schon ein bisschen zu angenehm. Aber hören sie selbst.

Advertisements