Einsteins wichtigstes Instrument war seine Geige. Es heißt er habe die Berliner Akademie der Wissenschaften nie ohne seinen Geigenkasten betreten. Bei einem Vortrag in Prag habe er anstatt über Physik zu sprechen, einfach Mozart gespielt. Zusammen mit Bach und einigen früheren Italienern und Engländern zählte dieser nämlich zu seinen Lieblings-Komponisten. Ein Meister wie Beethoven soll ihm schon zu modern gewesen sein.

Sein Sohn Hans Albert Einstein sagte einmal: „Immer wenn [mein Vater] das Gefühl hatte, ans Ende eines Weges gekommen zu sein, oder wenn er sich in der Arbeit einer wichtigen Herausforderung gegenüber sah, suchte er Zuflucht in der Musik und das löste all seine Schwierigkeiten“.

Der ansonsten eher wenig emotionale Einstein wird wie folgt zitiert: die Geige „hilft mir alles zu sagen und zu singen, was ich mir gar oft in dürren Gedanken auch nicht im mindesten zugestehe, sondern höchsten drüber lache, wenn ich es in anderen sehe.“

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