Eine meiner besten Couchsurfing-Erfahrungen machte ich in New Orleans auf einem Road-Trip durch die U.S.A..

[Couchsurfing ist ein Portal auf dem reisebegeisterte Menschen anderen Reisenden umsonst einen Schlafplatz auf ihrer Couch anbieten. So lassen sich Kontakte knüpfen und natürlich auch die Reisekosten senken]

Quelle: Julia Kristin
Quelle: Julia Kristin

Wir waren zu dritt unterwegs und kamen am späten Nachmittag am Haus unseres Gastgebers an. Patrick war leider noch nicht da. Er schickte uns jedoch eine Nachricht, dass der Schlüssel unter der Fußmatte liege und wir es uns gerne schon einmal bequem machen dürften. Wir betraten das Antik eingerichtete, hünsche Häuschen und staunten nicht schlecht über sein enormes Vertrauen Menschen gegenüber, die er noch nie gesehen hatte (uns). Auf dem Tisch stand ein geöffneter Mac, in der Ecke war ein Tisch der feinsten Alkoholika, Flatscreen und sonstige Wetgegenstände seihen hier nicht weiter erwähnt. Wir dachten uns „mutig“, waren aber dementsprechend noch bemühter seinem Vertrauen in jeder Weise gerecht zu werden. Ungefähr eine Stunde später kam dann nach Hause. Er fragte uns ob wir Lust auf ein Konzert hätten. Er selber müsse noch einmal zur Arbeit, er würde uns aber gerne dort absetzen und später wieder einsammeln und nach Hause bringen. Dann packte er uns noch eine Tasche voll mit verschiedenen Bieren und brachte uns zu einem wirklich coolen Open Air Konzert. Wie versprochen holte er uns danach ab und brachte uns sicher in sein Häuschen. Dort bekam jeder sein eigenes Zimmer und man lebte gemütlich in einer alternativen Wohngemeinschaft. Es waren auch noch weitere Couchsurfer da. Eine Harvard-Studentin und ein Pärchen aus Irland und Polen. Wirklich eine angenehme Gesellschaft und eine wunderbare Zeit!

Hier ein Ausschnit vom Open-Air Konzert in New Orleans…

Quelle: Julia Kristin
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