Heute feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen Einheit. Zu diesem Anlass poste ich meine drei Lieblingsfilme über das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik: „Sonnenallee“, „Good Bye Lenin“ und „Das Leben der Anderen“. Meines Erachtens einer besser als der andere.

Quelle: reinindiegew.de
Quelle: reinindiegew.de

Die meisten Deutschen freuen sich heute, dass einstige DDR-Zeiten nun schon in ferner Vergangenheit liegen. Insbesondere wenn man sich die Schrecken der Unterdrückung durch das Ministerium für Staatssicherheit vor Augen führt. Oder beim Gedanken an die zahlreichen getrennten Familien, die erst nach der Einheit wieder zueinander finden konnten. Dennoch mögen sich viele auch gerne an die guten Seiten dieses früh verstorbenen Landes erinnern. In diesem Zusammenhang steht auch der Begriff der „Ostalgie“, der insbesondere in den ersten beiden von mir genannten Filmen seinen Ausdruck findet. Thomas Brussig, der Drehbuchautor des Films „Sonnenallee“ formuliert dazu Folgendes: „Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächnis und reiche Erinnerungen.“ Und so ist auch der Film eine (n)ostaligische Liebeserklärung an die damalige Zeit. „Das Leben der Anderen“ schildert dagegen in aller Härte die Kehrseite der Medaille. Dabei handelt es sich meines Erachtens um einen Film, den jeder Deutsche gesehen haben sollte. Dazwischen ist der ebenfalls sehr gute Film „Good Bye Lenin“ einzuordnen, der weniger mit Geschichtstreue, als mit einer politisch feinfühligen Komik punktet. Sehr geeignet für einen herzhaft lustigen Filmeabend.

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